Essen und Trinken


Pubs

In den meisten Pubs bekommt man einige typisch schottische Speisen. Die Qualität ist unterschiedlich. Einfache Fish’n'Chips kosten ab etwa 6 Pfund. Getränke holt man sich an der Theke, Essen wird auch dort bestellt und auch gleich bezahlt. Die Speisen stehen in der Nähe der Theke auf einer Tafel. Da viele Gerichte für uns unbekannte Namen haben – die auch je nach Region variieren, darf man ruhig fragen, was sich hinter unbekannten Namen verbirgt, die Kellner helfen in den allermeisten Fällen gerne weiter! Pub kommt von “Public House”.

Restaurants

Der Übergang zwischen Pub und Restaurant (meist mit Hotel) ist fließend. Wichtig: Meist gibt es nicht nur ein Restaurant, sondern auch eine Lounge oder Bar, wo Bar-Food serviert wird. Mitunter gibt es in der Lounge eher niedrigere Tische mit Sofa-ähnlichen Sesseln. Der wahre Unterschied ist aber, daß die Speisekarte in der Bar reduziert ist, aber dafür wesentlich billiger. Ein Essen in einem Restaurant kann in Schottland nämlich empfindlich teuer sein. Abends gibt es meist ab 19:00 Uhr Essen (zu Mittag gibt es meist von 12.00 bis 14.00 Essen). In guten Restaurants / Pubs muß man vorbestellen, sonst kann es leicht sein, daß man keinen Platz bekommt. Man wird übrigens an seinen Platz gebracht und sucht sich nicht einfach einen Tisch aus. In den Lounges bestellt und holt man sich die Getränke selbst an der Bar und sind auch dort gleich zu bezahlen.

Gerichte

In Pubs und Restaurants gibt unter anderem folgende Gerichte: Fisch (Lachs, Scholle etc.) in vielen Variationen. Oft findet man auch Wild (venison) auf der Menükarte. Haggis ist ein mit Innereien und Rollgerste gefüllter Schafsmagen. Black Pudding ist eine Art Blutwurst, White Pudding ist weiß und mit Hafermehl. Stovies ist eine Art Kartoffelpüree mit Faschierten, Schinken odgl. Pies sind Blätterteigpasteten mit verschiedensten Füllungen. Die praktisch zu allem gereichten Chips (auch zu Lasagne) werden stilecht mit Salz und Essig (vinegar) gegessen. Als Alternative zu Ketchup gibt es auch Brown Sauce. Porridge ist der typisch schottische Haferbrei mit Milch.

Alternativen

Es empfiehlt sich, bereits beim Scottish Breakfast kräftig zuzulangen, dann kann man mittags mit einem Sandwich odgl. auskommen. Viele Sehenswürdigkeiten (Schlösser etc.) haben eine Cafeteria dabei, wo man auch Kleinigkeiten zum Essen bekommt. Es gibt auch Pub-Ketten wie die von J.D.Wetherspoon, wo man wesentlich günster essen kann. Ein Tipp ist auch, einfach im Supermarkt einkaufen zu gehen und ein Picknick zu machen. (Täglich ins Pub gehen ist sehr teuer!)

Bei britischen Familien gelten aufgrund der hohen Preise in Pubs McDonald’s, Burger King, KFC etc. als billig. Günstiger sind auch Ketten wie Little Chef entlang der Hauptrouten (nicht nur bei Autobahnen) bei Tankstellen.

Bier

Früher gab es in Schottland keinen Hopfen und daher verwendete man die lokal vorhandene “Heather”. Dieses “Heather-Ale” wurde dann verboten, heute gibt es wieder ein “Heather-Ale”. Am einfachsten findet man es im Supermarkt unter vielen typisch britischen Bieren. Geschmacklich ist es nahe an den in Österreich üblichen Bieren und damit ganz und gar nicht typisch britisch.

Pubs sind meist vertraglich an eine Brauerei gebunden. Daneben gibt es sogenannte “Freehouses”, die nicht an eine Brauerei gebunden sind. Die Übergänge sind aber teilweise fließend. In Großbritannien gibt es auch ein Bierauslieferungssystem bei dem die Pubs auch immer wechselnde Spezialbiere kleiner Brauereien geliefert bekommen. Wer mutig ist, sollte sich durch kleine lokale Biere durchkosten.

Ausgeschenkt wird das Bier in Pint und Half-Pint. (0,568 l bzw. 0,28 l) Eingeschenkt wird bis zum oberen Rand, Schaum hat das Bier kaum einen. Bier ist deutlich teurer als in Österreich, auch im Supermarkt. Ale und Stout sind dunkel, helles Bier heißt Lager. Daneben gibt es noch viele weitere Unterscheidungen. “Draught Beer” ist frisch gezapftes Bier.

Alkoholfreies

“Irn Bru” ist die schottische Nationallimonade. Sie kommt aus Glasgow und ist eine stark orange (rostfarbige) Kräuterlimonade. Gibt es natürlich auch in einer “light”-Variante. Daneben gibt es “Ginger Beer”, eine Ingwerlimonade – auch mit Sirup in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Eingehende Suchanfragen:

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