Süd-Westen Schottlands


Schöne Gegend : Der Süd-Westen Schottlands

Der Südwesten Schottlands wird von den Highlands abgegrenzt durch den Great Glen. Schottlands tiefster und berühmtester See, der Loch Ness liegt in der Nähe von Inverness. Zwei Orte sind hier die touristischen Zentren: das am Flusse des Ben Navis liegende Fort William und das Westküstenstädchen Oban.

Urquhart Castle am Loch Ness Ufer

Die Route von Inverness entlang des schiffbaren Kaledonischen Kanals nach Fort William zu den schönsten, die das an Panoramen nicht gerade arme Schottland zu bieten hat.

Drumnadrochit & Loch Ness

An das Nordwestufer des bekanntesten Schottischen Sees, des Loch Ness, schmiegt sich das 360-Seelen Dorf Drumnadrochit. Besuchen Sie unbedingt das Official Loch Ness Monster Exhibition Centre ( Juni-Sept. tgl. 9-21 Uhr; Okt.-Mai tgl. 9-18 Uhr). Hier erfahren Sie alles über “Nessie” und andere unbekannte Tierarten der Welt.

Nur ein wenig außerhalb steht die Ruine “Urquhart Castle” (Mo-Sa. 9.30-16.30, So. 11.30-16.30 Uhr).

Fort William

Betriebsames Basislager für die Besteigung des benachbarten “Ben Navis”, des höchsten Berges Großbritanniens.

Daten: 9300 Einwohner, Festung errichtet im 17.Jhd.
Sehenswert ist das Highland Museum am Cameron Square (Mo-Sa. 10-17 / So. 14-17Uhr) mit einer Gemäldesammlung und auch Gegenständen zur Wisky Brauen und Trinken. Nahegelegen ist der Ben Navis, 1377m hoch mit einer wunderschönen Landschaft.

Loch Leven

Von Fort William kommend auf der A82 für eine schmale Brücke über den Loch Leven. Die Strecke ist außerordentlich attraktiv.

In Oban erreichen Sie Fähren zu den westlichen Inseln (Mull, Skye usw.).

In Oban giebt es kulturell nicht ganz so viel anzusehen. Dafür ist die Landschaft sehr schön und ein Besuch beim Hafen am Sonntag früh (Fischerei) ist interessant. Campingplatze rund um das Gebiet Oban sind ausreichend vorhanden.

Region Argyll

Der kürzete Weg von Oban nach Inverary führt auf der A85 durch die teils hügelige, teils gebirgige Landschaft über Dalmally, direkt nach Inverary. Etwas länger, aber hübsch zu fahren ist die von Oban aus zunächst südlich am Ufer des Loch Feochan entlang verlaufende A816.

Kilmartin

Das Tal von Kilmartin ist eine der bedeutesten prähistorischen Regionen Schottlands. Südlich des Dorfes erstreckt sich der “gradlinige Friedhof”, wo sich auf der Strecke von 3km mehrere Hügelgräber aneinanderreihen. Den besten Blick hat der Besucher vom bronzezeitlichen MidCairn.

Inveraray

Das hübsche und atmoshärenreiche 400-Einwohner-Dorf am Ufer des Loch Fyne wurde im 18.Jhd. planvoll angelegt. Sehr interessant ist das Gerichtsgebäude mit angeschlossenem Gefängnis, daß beides besichtigt werden kann (tgl. 10-17 Uhr). Die neoklassizistische Dorfkirche lohnt allemal für einen Blick.

Die Trossachs und Loch Lommond

Jeder der das Lied “Loch Lommond” von Runrig kennt, kennt diese wahnsinnig schöne Landschaft an der A83. Britanniens größter Binnensee – 33km lang, an seiner breitesten Stelle 8km breit und 215m tief – ist fast so bekannt wie Loch Ness. Leider strapazieren Wassersport und Windsurfen die Romantik sehr. Besuchen Sie vielleicht auch den Queen Elisabeth Forest Park, sowie den Ben Lommond.

Im Norden des Queen E. Forest Parks schließen sich die Hügel der Trossachs mit dem Loch Katerine an. Hier ist man mitten im landschaftlich attraktivsten Teil des hohen Nordens. In dieser Gegend zeigt sich Schottland von seiner schönsten Seite und präsentiert dem Besucher eine grandiose, wildromantische Naturkulisse.

Bei Trossachs denkt man oft auch an den schottischen Nationalhelden “Rob Roy”.

The Grampian Highlands: Natur erleben

Gebiet: PERTH

1. Geschichtliches und Interessantes

43.000 Einwohner, liegt am River Tay, ursprünglich römische Siedlung, von 1210 bis 1437 mehrmals Sitz schottischer Könige, sowie Sitz des Palaments und der höchsten Gerichte

2. Sehenswürdigkeiten

St. John`s Church:
1599 hielt hier John Knox vor fanatischen Anhängern eine feurige Rede
Museum and Art Gallery
Mo-Sa. 10-13 u. 14-17 Uhr,  Gold, Silber, und Glasarbeiten aus lokaler Fertigung

Scone Palace:
4km nördlich vom Stadtzentrum an der A93, im Jahre 843 Krönig King Kenneth Mc-Alpin, Scone Abbey, 1559 viel die Scone Abbey Protestanten zum Opfer
April-Okt. Mo-Sa. 10-17 Uhr, So. 13.30 – 17 Uhr Privatbesitz/Eintritt teuer

Gebiet: Dundee

1. Geschichtliches und Interessantes

28.12.1879: 3km lange Brücke über den “Firth og Tay” stürzt im Sturm ein und reißt 75 Menschen im Zug mit in die Tiefe, in viktorianischer Zeit war Dundee bekannt für “Jute, Jam und Journalism, eine Hausfrau erfand die Marmelade, hier befinden sich  die Druckereien der “Sunday Post”, sehr hohe Arbeitslosigkeit

2. Sehenswürdigkeiten

Informationszentrum Discovery Point:
Antarkis Aussellung in Bild und Exponaten, gegenüber ist das Museumsschiff “Unicorn” mit über 40 Kanonen, Fertigstellung 1824, Rundgang tgl. 10-16 Uhr möglich

Kirchen: St. Andrew`s Church aus dem 18. Jhd. und die neogotische St. Paul`s Cathedral

Glamis Castle: 14km auf der A929 nach Norden befindet sich der Ort Glamis
Glamis Castle gehört zu den verspieltesten Burgen Schottlands, überall finden sich Türmchen, Erker, Zinnen, Wasserspeier oder Kamine, Shakespeare machte das Schloß durch den Königsmörder Mcbeth wieder berühmt, Qeeen Mum wurde hier geboren, April- Okt. 10.30 -17.30 Uhr

House of Dun: an der A92 gelegen, 18Jhd., georgianisches Lanhaus mit überwältigender Innendekoration, Mai-Okt. tgl. 11-17.30 Uhr

Gebiet: Aberdeen

1. Geschichtliches und Interessantes

Aberdeen ist als Stadt aus Granit bekannt. Ölbohrungen in der Nordsee erhalten viele Tausende Arbeitsplätze. Alexander der I. (reg. 1107-1124) bezeichnete Aberdeen als die wichtigeste Stadt in seinem Königreich. Die Metropole besaß schon damals einen Fischereihafen. 1337 stürmte der englische König Edward III. die Stadt und brannte sie nieder. 1896 folge ein Heringsboom und verhalt Aberdeen zu neuem Aufstieg.

2. Sehenswürdigkeiten

Marktkreuz: mittelalterlicher Handelsplatz aus dem 17. Jhd., auch Gerichtssitz

Old Town House: heute befindet sich  darin eine Bibliothek, Fassade mit reichen Steinmetzarbeiten, Konterfeis einiger Stuart Herscherr

Marishal College und Museum: im 19 Jhd. aufwendig im neogotichen Stil erbaut, zweitgrößtes Granitgebäude der Welt, besonders sehenswert ist das in einem Seitenflügel untergebrachte Marishal Museum, tgl. 10-17 Uhr, Sa. geschlossen

Dunnotar Castle: liegt an der Küste, südlich  von Aderdeen,eindrucksvolle Burgruine, 50m hoch über der See, 14. Jhd. wollte Wiliam Keith den unter mititärischen Gesichtspunkten so günstigen Platz nicht vertun und lies eine Burg errichten, Belagerungen blieben erfolglos Mo-Sa. 9-18 Uhr, So. 14-17 Uhr, Nov-März Sa. & So. geschlossen

Gebiet: Tal des Dee

1. Geschichtliches und Interessantes

Dem eigentlichen Zauber dieses hinreißenden Tales konnte sich schon im vorherigen Jahrhundert Königin Victoria nicht entziehen. Von Aberdeen aus folgt die A93 nach Westen dem malerischen Lauf des Flüßchens Dee. Der Dee ist bekannt für seine reichhaltigen Lachsgründe. Das Tal des Dee ist unserer Meinung nach eines der schönsten und romatischsten Gebiete Schottlands.

2. Sehenswürdigkeiten

Drum Castle: 15km westlich von Aberdeen, Granitschloss, hervorragend erhalterner Wohnturm, prächtiger Forstgarten, Mai-Spet. tgl. 14-17 Uhr

Ballater: 1.200 Einwohner, Loch Muick – malerisch schöner See, Gipfel des 1155m hohen Lochnagar, bitte an die Bergwandererausrüstung denken !

Balmoral Castle: schottische Sommerresidenz der englischen Königsfamilie, Besichtigung nur des Ballsaales und des Parks während der Abwesenheit der köiglichen Familie., Mo-Sa. 10-17 Uhr

Gebiet: Inverness und Loch Ness

1. Geschichtliches und Interessantes

Die Hauptstadt der Highlands war Schauplatz von Königsmord und blutigen Schlachten. Das Beschaulich zwischen dem Ufer des Moray Firth und dem River Ness liegende Inverness ist mit seinen 50.000 Einwohnern die Metropole des schottischen Hochlandes und trägt daher den Beinamen “The Hub” zu Recht. Die Wurzeln der Stadt reichen weit in die Geschichte zurück. 1746 fand nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt die letzte große schottische Schlacht gegen die Engländer statt.

2. Sehenswürdigkeiten

Inverness Castle: die Burg stammt aus dem 19. Jhd. und beherbergt heute Büros der lokalen Verwaltung. Im Hof erinnert eine Statue an die Hochlandheldin “Flora McDonald”. Von der Burg hat man einen schönen Blick hinab auf die Stadt und den River Ness.

Inverness Museum and Art Gallery: Ausstellungsstücke der schottischen Geschichte, ein Forum informiert über das damalige Leben im Mittelalter, Silberarbeiten aus der ortansässigen Schmuckindustrie Mo-Sa. 9-17 Uhr

Culledon: 9km östlich vom Stadtzentrum ersteckt sich die Graslandschaft Culloden Moor. Das Visiter Centre (tgl. 10-18 Uhr Januar geschlossen) informiert über die hier im Jahre 1746 stattgefundene blutige Schlacht der Schotten und Engländer.

Cawdor Castle: Östlich von Culloden liegt an der schmalen B9090 Cawdor Castle (Mai – Spet. 10-17.30 Uhr). Gemälde schottischer Bösewichter, flämische Gobelins, wertvolles Mobiliar

Fort George: Festung, 12km nordöstlich von Inverness, erbaut 1748 bis 1768, beherberte 2.000 Mann, bis heute ist dort das Militär präsent, Mo-Sa. 9.30 – 16.30 So. 14-16.30 Uhr

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